Logo SSV

Zucht
Aktuelles

Allgemeine Informationen

Liebe Züchter/innen, Besitzer und Freunde der Schweizer Sennenhunde,

der SSV war bis heute und wird auch in der Zukunft ein Garant für eine verantwortungsvolle Rassehundezucht auf  höchstem Niveau sein. In der Vergangenheit konnten insbesondere im SSV viele Fortschritte bei der Zucht von gesunden Sennenhunden bei vielen Erkrankungen wie z.B. der HD oder der progressiven Retina Atrophie erreicht werden.

Nur die Transparenz, Offenheit und die konsequente Bekämpfung von Erbkrankheiten ermöglichen, dass im SSV Welpen mit besonders hohem gesundheitlichem Standard gezüchtet werden. Die meisten Welpenkäufer sind sich dieser Tatsache bewusst und schenken daher den Züchtern des SSV ihr besonderes Vertrauen. Auch Sie als Züchter profitieren von den hohen Zuchtanforderungen bei evtl. entstehenden Gewährleistungsansprüchen. Bei entsprechender, nachweislicher Aufklärung der Welpenkäufer können Sie darauf verweisen, dass Sie alles menschenmögliche getan haben, um gesunde Welpen zu züchten. Der SSV unterstützt seit Jahren Gesundheits- und Forschungsprojekte, um den aktuellsten Stand der Forschung für das Wohl unserer Hunde sinnvoll nutzen zu können.

Wir bedanken uns bei allen SSV-Züchtern und Besitzern, die diesen nachhaltigen, für die eigene Zucht manchmal schwierigen und zugleich mutigen Weg mit uns gehen.

(Weitere Informationen finden Sie hier.)

(Der Präsident, der Zuchtausschuss)

Lesen Sie auch hier zum BGH Urteil einen Artikel von P.Koch.

Aktuell

Der Zuchtausschuss hat auf seiner Sitzung am 6./7.3.09 Änderungen der befristeten Zuchtprogramme und des Zuchtplans beschlossen.

Die Beschlüsse treten mit Veröffentlichung im UR in Kraft.

Grundlage für die Beschlüsse zum ED-Zuchtprogramm beim Berner sind die Auswertungen durch Prof.Distl und Dr.Beuing.Die ED-Häufikeit des Berner Sennenhundes ist bei SSV-Hunden deutlich gesunken. Lesen Sie hierzu den Bericht zur ED-Situation beim Berner Sennenhund 2009 von Dr.Beuing ( Gießen) und das Editorial von Dr.Bachmann.

(Anmerkung:Bei der Veröffentlichung des Artikels im SSV Kurier wurde versehentlich die Tabelle 2 vertauscht , der Fehler ist hier berichtigt.)

Die Röntgenaufnahmen zusammen mit dem SSV-Röntgenformular, jedoch ohne Ahnentafel des Hundes müssen an die SSV-Auswertungsstelle geschickt werden:

Dr. Silke Viefhues

Bunsenstraße 20

59229 Ahlen

Das Röntgenformular finden Sie in der SSV-Welpenmappe. Im Weiteren kann es in der SSV-Geschäftsstelle abgerufen werden.

Der SSV hat an einer Bewegunsstudie der Friedrich-Schiller-Universität Jena teilgenommen .

Der SSV hat an einer Bewegunsstudieteilgenommen.Weiter Informationen zur Bewegungsstudie finden Sie hier.

Genehmigungen zur Verpaarung ausländischer und DCBS Hunde mit SSV- Hunden

Für die Verpaarung von SSV-Hunden (Rüde und Hündin) mit nicht SSV-Hunden (Ausländer oder auch DCBS) bedarf es laut § 9 unserer Zuchtordnung in der Regel einer Genehmigung durch die Zuchtleitung. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Appenzeller Sennenhunde

 

Berner Sennenhunde

Alterszuchtwert Berner Sennenhunde

Ein von Dr.Beuing errechneter Alterszuchtwert befindet sich noch in der " Erprobungsphase" .In diesen Zuchtwert fließen alle Daten der Lebend- und Todmeldungen ein. Eine hohe Rate von aktuellen Meldungen im verwandtschaftlichen  Umfeld eines Hundes beeinflußen den Alterszuchtwert positiv. Es konnte ein hoher Erblichkeitsgrad für das Zuchtziel "Alter" festgestellt werden.

(Siehe Artikel Zuchtwert Lebensdauer)

Tod- und Lebendmeldungen

Ab sofort werden alle Tod- und Lebendmeldungen aller vier Sennenhundrassen

von Frau Reicheneder erfasst.

Bitte senden Sie die Meldungen direkt an:

Cornelia Reicheneder

Fasanenweg 29

84130 Dingolfing

Tel. 08731-40721

Fax  08731- 40722

Mail: cornelia.reicheneder@gmx.de

Die Formulare finden Sie hier.

Danke für Ihre Mithilfe.

SSV spendet weitere 25.000,00 Euro an die GKF

Der SSV hat der Gesellschaft zur Förderung Kynologischer Forschung e.V. (GKF) weitere 25000,00 Euro zur Erforschung der Malignen Histiozytose gespendet. Im Jahr 2005 wurden bereits 25.000,00 Euro gespendet. Maligne Histiozytose ist eine der Haupttodesursachen beim Berner Sennenhund. Die Zuchtleiterin Frau Fechler und der Präsident Dr. Bachmann waren zu einem Informationsgespräch zwischen den Vertretern der Forschungsgruppen aus Hannover und Gießen, Prof. Dr. Ingo Nolte und Prof. Dr. Andreas Moritz , den Vertretern des VDH, Herr Pohling und Herr Meyer und der Vertreterin der GKF , Frau Dr. Eichelberg eingeladen. Dort konnten wir uns über den aktuellen Stand der Forschungsprojekte an Maligne Histiozytose informieren. Den Bericht finden sie hier als PDF-Datei.

Für das Forschungsprojekt „Maligne Histiozytose“ beim Berner Sennenhund benötigt Dr. G.R.Rutteman, (Kleintierklinik, Universität Utrecht, P.O.-box 80.154, NL 3508 TG  Utrecht), Blutproben gesunder, über zehnjähriger Berner sowie Blut an MH erkrankter Berner (siehe hierzu auch SSV-Kurier 4/07).

Die Kosten der Blutabnahme (bis 15 Euro )werden vom SSV übernommen.

Bitte helfen Sie durch Ihre Bereitschaft zur Untersuchung Ihres Hundes mit, diese Projekte zu unterstützen. Sie tragen zur Optimierung der Zuchthygiene und damit zur Gesundheit unserer Hunde bei!

 

Entlebucher Sennenhunde

Beschluss des Zuchtausschuss

Ektopische Ureter beim Entlebucher Sennenhund:

Alle eU nicht frei befundeten Hunde (Rüden und Hündinnen) sind bis auf Weiteres von der Zucht ausgeschlossen. Ein weiterer Zuchteinsatz von eU nicht freien Hunden kann erst dann wieder ermöglicht werden, wenn wissenschaftlich geklärt ist, ob und inwieweit mittels gezielter Anpaarungen durch den Zuchteinsatz eU betroffener Hunde keine erkrankten Welpen erzeugt werden. Bei Rüden/Hündinnen mit dem Befund „Ureterenmündungen in den Blasenhals (Abweichung von der Norm)“ kann im Hinblick auf die Populationssituation bis auf Weiteres ein Zuchteinsatz erfolgen, aber nur mit Hunden, die eU frei befundet wurden.

Ab 01.08.2009 dürfen demzufolge nur noch Hunde (Rüden und Hündinnen), die „eU frei“ oder mit „Ureterenmündungen in den Blasenhals (Abweichung von der Norm)“ befundet sind, zur Zucht zugelassen und eingesetzt werden. Hunde mit dem Befund „Uretenmündungen in den Blasenhals (Abweichung von der Norm)“ dürfen nur mit einem Hund verpaart werden, der über einen Befund „eU-frei“ verfügt. Eine Liste der anerkannten Untersucher kann bei der Projektbetreuerin Frau Margret Epple abgefragt werden.

Positiv befundete Rüden werden von der Deckrüdenliste, die der AKES führt, sowie von der Deckrüdenliste auf der HP des SSV heruntergenommen. Da die Deckrüdenliste für die Arbeit der Zuchtleitung, des Hauptzuchtwartes und des AKES unerlässlich ist, wird das Aufführen der Deckrüden auf der Deckrüdenliste des AKES verbindlich für alle Deckrüdenbesitzer vorgeschrieben.

Gleichzeitig wird der maximale HD Zuchtwert (Grenzwert) für das Zuchtprodukt für die Zeit dieses Zuchtprogramms von 102 auf 104 angehoben.

Darüber hinaus wurde hinsichtlich der Untersuchungen auf erbliche Augenerkrankungen folgende Änderung des Zuchtplans für Entlebucher Sennenhunde beschlossen:

Es muss eine regelmäßige Untersuchung der Augen im Hinblick auf erbliche Augenkrankheiten (z.B. Katarakt, PRA, Glaukom) durchgeführt werden (vergl. § 7 und § 9 der Zuchtordnung des SSV). Nur Hunde mit negativem Befund dürfen weitere Verwendung in der Zucht finden. Die Augenuntersuchung hat erstmalig vor der Zuchtzulassungsprüfung und dann bis zum vollendeten 7.Lebensjahr im zweijährigen Abstand zu erfolgen. Nach dem vollendeten 7.Lebensjahr ist eine weitere Augenuntersuchung nicht mehr erforderlich, sofern bei Vollendung des 7. Lebensjahres eine Augenuntersuchung vorliegt, die nicht älter als zwei Jahre ist.

Christel Fechler

Vorsitzende des Zuchtausschuss

Begründung:

Weitere Ergebnisse der Screeningphase des eU-Projekt bei ES Rüden und Hündinnen liegen vor. Der unerwartet hohe Anteil an eU nicht freien Hunden, hat sich dabei bestätigt und die Notwendigkeit der Untersuchung auch der Hündinnen ergeben.

 

Aktuelle Informationen zum Forschungsprojekt ektopische Ureter bei Entlebucher Sennenhunden.

 Die Untersuchungsbefunde der bis jetzt untersuchten Hunde werden direkt von Frau Dr. Reichler im November an die Besitzer verschickt.  Für direkte Rückmeldungen, wenn sich irgendwelche Probleme ergeben, wären wir dankbar. Umso schneller lassen sich diese Probleme beseitigen und im Raum stehende Fragen beantworten (Margret Epple  08331 2781, margretepple@web.de). Wir danken allen Deckrüdenbesitzern, die schon bei der Untersuchung waren, für Ihr Engagement und die Mühen, die sie mit den teilweise weiten Fahrstrecken auf sich genommen haben. Leider waren bei den bis jetzt untersuchten Rüden auch selbst erkrankte Hunde dabei. Wir bitten deshalb dringend darum, dass auch die anderen Deckrüdenbesitzer zur Untersuchung gehen. Christel FechlerZuchtleiterin SSV/Margret Epple/AK ES

Aktuelle Ergänzung Projekt ektopische Ureter (2.Januar 2009)

An der Universität Zürich wird auf Hochtouren am Projekt gearbeitet. Sobald wie möglich werden Züchter und Deckrüdenbesitzer über den Sachstand und das weitere Vorgehen direkt informiert werden. Schon jetzt bitten wir darum, dass die Deckrüdenbesitzer, die noch nicht zur Untersuchung waren, ihre Rüden untersuchen lassen. Aufgrund der derzeit vorliegenden Ergebnisse wird es bedauerlicherweise erforderlich sein, die Untersuchung bis Mitte 2009 verbindlich zu machen. Informationen zu den Hündinnen kommen sobald wie möglich. Ob eine Untersuchung der Hündinnen ebenfalls erforderlich ist, wird zur Zeit mit der Universität Zürich abgeklärt. Bei geplanten Belegungen steht der AKES (Frau Epple und Frau Fritzenwanker) mit den aktuellen Informationen zur Verfügung (soweit uns die Ergebnisse schon vorliegen).Hier die Telefonnummern der Untersucher an den beauftragten Universitätskliniken:

Tierärztliche Hochschule Hannover: Ansprechpartner Herr Dr. Hungerbühler,

Tel. 0511 856 7251

Ludwig-Maximimilians-Universität München: Ansprechpartner Frau Dr. Dorsch,                         Tel. 089 2180 2650

Justus-Liebig-Universität Giessen: zur Zeit nicht möglich

Vetsuisse-Fakultät Universität Zürich, Ansprechpartner PD Dr. med.vet. I.M. Dr.Reichler            Tel: 0041 44 635 82 66

Wir wünschen ein gutes Jahr 2009 und bitten alle, denen die Entlebucher am Herzen liegen, um weitere Unterstützung. Ein besonderes Dankeschön denjenigen, die ihre Hunde schon freiwillig untersuchen ließen.

Für den AKES

Margret Epple

Testlauf prcd – PRA für Entlebucher Sennenhunde

Der für die Entlebucher verbindlich vorgeschriebene prcd – PRA Test wird weiterhin von LABOKLIN( www.laboklin.com) in Bad Kissingen angeboten. Der Untersuchungsauftrag mit dem Logo des SSV kann entweder direkt von der Homepage des SSV heruntergeladen und ausgedruckt werden oder ist vom Arbeitskreis Entlebucher Sennenhunde bei Frau Epple, Tel.08331 2781 als Vordruck zu bekommen.

Weitere Informationen finden Sie hier.Weitere Informationen finden Sie hier.

Fragebogen zur Gesundheit beim Entlebucher Sennenhund

Wir bitten alle Entlebucher Besitzer sich ein paar Minuten für unseren ‚Check up’ Zeit zu nehmen.

Wir versichern Ihnen, dass die Angaben über Ihren Hund vertraulich behandelt werden und wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie diesen Fragebogen möglichst bald an die oben genannte Anschrift zurück senden oder faxen würden.

Hier das Formular zur Gesundheitsumfrage "Entlebucher Sennenhunde

Ihr AK Entlebucher

 

Große Schweizer Sennenhunde

Beschluß Augenuntersuchung beim Großen Schweizer Sennenhund bei der Mitgliederversammlung in Alsfeld geändert.

Alle Großen Schweizer Sennenhunde, die an der Körung in Herrenberg, Eisleben und Köln ohne eine AU angekört wurden bzw. werden, müssen vor dem ersten Zuchteinsatz die Augenuntersuchung eines DOK Tierarztes mit dem Befund "frei" vorlegen.   Rüden denen auf Grund des im UR 6/09 veröffentlichten Beschluss des Zuchtausschusses (AU nach Vollendung des 4. Lebensjahres) vor der Mitgliederversammlung ein 5. Deckakt bewilligt wurde, können diesen noch ausführen.

Der Zuchtausschuss hat folgende Änderung der Zuchtordnung - Zuchtplan Große Schweizer Sennenhunde beschlossen:

Dem Zuchtplan wird als Punkt 5 hinzugefügt:

Epilepsie  Elterntiere und unmittelbare Nachkommen von an Epilepsie erkrankten GSS dürfen nicht in der Zucht eingesetzt werden.

Zum Zeitpunkt einer Paarung muss die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten epileptischer Welpen gemäß aktueller Dogbase-Paarungsplanung kleiner als 3 % sein. Ausnahmen bedürfen der vorherigen Genehmigung der Zuchtleitung. Die Erteilung einer solchen Ausnahmegenehmigung ist in den Mitteilungen der Zuchtleitung umgehend zu veröffentlichen.

Punkt 5 des Zuchtplanes tritt mit Veröffentlichung im UR Mai 2008 in Kraft