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Rückblicke


 

Wanderung St. Wolfgang

 

Wann: So. 16.09.2012 um 10:30 Uhr
Treffpunkt:

84427 St.Wolfgang

Ortsteil Lappach am Gasthaus Obermaier

Anmeldung und Info:

Hermine Schwimmer Tel. 08085-568

 

Angenehme Temperatur für Mensch und Hund, die Sonne lacht vom weiß-blauen bayerischen Himmel, ringsum eine herrliche Landschaft, ruhige Wege ohne Verkehr. Bessere Bedingungen für eine Wanderung mit unseren treuen Begleitern kann man sich nicht vorstellen.

Kein Wunder, dass sich viele Sennenhund-Freunde am Sonntag, dem 16.09.2012 zu der, von der Familie Schwimmer organisierter Wanderung bei St. Wolfgang eingetroffen haben. Alle unsere vier Sennenhund-Rassen waren gut vertreten.

Um 10:30 Uhr traf man sich beim Gasthaus Obermaier in Lappach, einem Ortsteil von St. Wolfgang bei Erding. Aus nah und fern trafen die Teilnehmer ein, von Dingolfing im Norden, vom Chiemsee im Süden, aus Bad Wurzach im Westen und auch aus Oberösterreich im Osten. Nach einer kurzen Begrüßung durch Herrn Schwimmer, der uns in der „bayerischen Toskana“ willkommen hieß wanderten wir los. Ein Weg umsäumt von Wiesen, auf denen insbesondere die Entlebucher um die Wette liefen, und Feldern führte uns in den Forst. 1990 hatte dort der Orkan Wiebke gewütet und den ehemaligen Fichtenwald fast komplett zerstört. Die Fläche wurde aufgeforstet,  heute ist dort ein wunderschöner Mischwald zu bewundern.

Herr Schwimmer wies uns auf das Marterl (hochdeutsch: Bildstock, hier ein Holzkreuz) „Herrgott in den Feichten“ hin. Ca. ein Jahr nach dem Sturm Wiebke wurde es zwischen all den umgestürzten Fichten unbeschädigt aufgefunden. Auch deshalb hat es einen Legendenstatus erreicht.

Kurz nach dem Marterl trennten sich unsere Wege. Zur kurzen Runde (ca. 1 Std.) für die Jungen (Welpen) oder Senioren (ob Mensch oder Hund) und zur langen Runde (ca. 2. Std.) für die ausdauernden Zwei-und Vierbeiner. Egal für welche Runde man sich entschied, es ging weiter durch die schöne hügelige Landschaft mit dem Mischwald, in dem sich immer wieder Lichtungen mit Wiesen und Feldern auftaten.

Spätestens um 13:00 Uhr trafen dann alle Teilnehmer wieder beim Gasthaus Obermaier ein. Dort auf der überdachten, windgeschützten Terrasse konnten wir den Durst unserer Vierbeiner und natürlich auch unseren eigenen stillen. Nach der Auswahl aus der kleinen, aber feinen Speisekarte haben uns das Essen und der freundliche Service restlos überzeugt. Bis in den Nachmittag hinein saß man gemütlich zusammen, tauschte Erfahrungen aus und lernte neue Bekannte kennen. Zum Abschluss gab es dann noch Kaffee und selbstgebackenen Kuchen der Familie Schwimmer.

Ein herzliches „Vergelts Gott“ für diesen schönen Tag geht an das Team vom Gasthof Obermaier und natürlich ganz besonders an die Familie Schwimmer, die trotz allem Trubel, unter anderem einer Welpenaufzucht, diese Wanderung organisiert und durchgeführt haben.

Rupert Kiener für die LG Bayern-Süd